Unter Präsident Yudhoyono hat sich die Wirtschaft Indonesiens vorteilhaft entwickelt, was vor allem auf kompetente Finanzpolitik zurückzuführen ist. Die Reformen im Bereich Finanzen und Investitionspolitik - allen voran das 2007 verabschiedete Investitionsgesetz - tragen Früchte, da sie das Klima für ausländische und inländische Investoren verbessern. Die wichtigsten Sorgenkinder der indonesischen Regierung sind aber weiterhin u.a. Armut, Arbeitslosigkeit, eine unterentwickelte Infrastruktur und Korruption. Da die Einnahmen aus Erdöl- und Erdgasverarbeitung langsam abnehmen, ist die Regierung bemüht, die wirtschaftliche Basis zu erweitern. Aufgrund der erfolgreichen Reformen, der neuen politischen Stabilität und der relativen Robustheit angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise weisen Prognosen auf wirtschaftliche Stabilität und Wachstum hin.
Grundlinien der Wirtschaftspolitik Das Wirtschaftssystem in Indonesien ist geprägt von marktwirtschaftlichen Strukturen mit gewissen staatlichen Planungselementen. Mit wenigen Ausnahmen steht das Wirtschaftsleben Privatpersonen und -unternehmen offen. In „Kernbereichen hält der Staat das Monopol (Erdöl/Erdgas; Stromübertragung und -verteilung) oder konkurriert mit dem Privatsektor mit eigenen Unternehmen (Bergbau, Düngemittel, Luftverkehr, Palmöl).
Indonesien ist reich an Rohstoffen wie Erdgas, Kohle, Öl, Zinn, Nickel, Kupfer, Bauxit, Gold und Silber. Da seit 1997 die indonesische Rohölforderung um ein Viertel auf ca. 1 Mio. Barrel/Tag gefallen ist, ist Indonesien mittlerweile Nettoölimporteur. Wegen Erdgas und Kohle bleibt Indonesien aber weiterhin Nettoenergie-Exporteur. Indonesien besitzt große Holzvorkommen und exportiert Agrarprodukte wie Kautschuk, Pflanzenöle, Reis Zucker, Kakao, Tee, Kaffee und Tabak. Wichtig sind zudem die personalintensive Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Möbelindustrie.
Die Regierung Susilo Bambang Yudhoyono ist bemüht, vermehrt ausländische Investoren anzulocken. Ein erster Schritt war die Verabschiedung des Investitionsgesetzes im Jahr 2007, das bei Steuern, Abgaben und Anreizen Gleichstellung ausländischer Investoren mit lokalen indonesische Unternehmen festlegte. Außerdem werden Wirtschaftssonderzonen eingerichtet. Die Insel Batam nahe Singapur sowie Teile der Inseln Karimun und Bintan haben seit 2007 den vollen Status einer Freihandelszone.
Zusätzliche Investitionsanreize sind in arbeitsintensiven Bereichen, bei staatlichen Infrastrukturprojekten, beim Technologietransfer, in Pionierindustrien, im ländlichen Raum, in Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen und in umweltfreundlichen Projekten vorgesehen. Die Investitionskoordinierungsbehörde BKPM wurde zudem direkt dem Präsidenten unterstellt und soll künftig als One-Stop-Agentur für Investoren dienen. Die Zentralisierung der Vergabe von Investitionslizenzen und der Gewährung von Vergünstigungen, die bis 2011 umgesetzt werden soll und auch die Entscheidungsbefugnisse der Provinzen zurücknimmt, ist nicht unumstritten Aktuelle wirtschaftliche Lage Indonesien, das von der asiatischen Währungs- und Wirtschaftskrise am stärksten betroffene Land der Region, hat deren unmittelbare Folgen inzwischen überwunden. Seit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahre 1998 um fast 14 % befindet sich die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs. Das Wachstum des industriellen Sektors entwickelt sich seit der Asienkrise jedoch enttäuschend. Auch 2008 stieg die Produktion nur um 3,7 Prozent (2007: 4,7%). Vor allem wegen der nachlassenden Nachfrage aus den Industrieländern mussten exportorientierte Unternehmen aus arbeitsintensiven Branchen wie der Textil- und Bekleidungsindustrie Auftragsrückgänge hinnehmen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Textilindustrie soll durch staatlich finanzierte Modernisierungsprogramme verbessert werden. Die Automobilindustrie verzeichnete 2008 große Zuwächse mit knapp 604.000 verkauften Fahrzeugen. Allerdings rechnet der Fachverband der Automobilindustrie Gaikindo damit, dass 2009 die Verkaufszahlen auf etwa den Stand von 2007 zurückfallen werden. Neben den marktführenden Japanern werden auch europäische Hersteller mit Produktion sowohl für den lokalen Markt als auch für die ASEAN-Region aktiver. Protektionistische Tendenzen erschweren den Marktzugang in einigen Branchen, darunter dem Pharmasektor mit 2009 verschärften Auflagen für die lokale Produktion. Auch die heimische Stahlindustrie soll durch Importrestriktionen geschützt werden. Die geplante Beteiligung von Arcelor Mittal am indonesischen Erzeuger Krakatau Steel platzte Mitte 2009 vermutlich auch wegen der schlechten Branchenkonjunktur. Ausländische Investitionen mit positiver Tendenz Nach Angaben der staatlichen Investitionskoordinierungsbehörde stieg der Umfang der realisierten ausländischen Direktinvestitionen 2008 auf 14,9 Milliarden US-Dollar, das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 43,8 Prozent. Über zehn Milliarden US-Dollar wurden allein im Dienstleistungssektor investiert, davon wiederum über 8,5 Milliarden US-Dollar im Bereich „Transport, Lagerung und Kommunikation“. Für 2009 korrigierte die Regierung die FDI-Prognose auf 6,2 Milliarden USDollar nach unten. Im ersten Halbjahr 2009 lagen die Zuflüsse um 48 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Insgesamt hat Indonesien seit der Asienkrise Schwierigkeiten, gegen die Kostenkonkurrenz aus Vietnam und China ausländische Investoren anzulocken. Hinzu kommen ein hohes Maß an Korruption, ein sehr aufwendiges Genehmigungsverfahren und das Fehlen eines unabhängigen Schiedsgerichtes bei Streitigkeiten. Im „Doing Business Report 2008“ der Weltbank nimmt Indonesien deshalb nur Platz 129 unter 181 Ländern ein. Im Februar 2009 verabschiedete die Regierung ein Konjunkturprogramm im Umfang von 73,3 Billionen Rupiah in Form von Steuererleichterungen und Investitionen in die Infrastruktur. Finanzsektor erfolgreich stabilisiert Auch indonesische Banken wurden von der internationalen Finanzkrise getroffen. Prominentestes Opfer ist die Indover Bank, die im Frühjahr 2009 Insolvenz anmeldete. Die Bank Century wurde bereits Ende 2008 verstaatlicht. Schon im Oktober hatte die Regierung den Bankensektor mit einem Stützungspaket stabilisiert. Eine Systemkrise wie 1998 ist jedoch nicht zu befürchten, seitdem konnte der Finanzsektor erfolgreich stabilisiert und die Quote der faulen Kredite auf fünf Prozent Anfang 2008 verringert werden.
Reformprogramm Ende 2003 ist das dreijährige Hilfsprogramm des Internationalen Währungsfonds, das ein Gesamtvolumen von 5 Mrd. USD hatte, ausgelaufen. Die indonesische Regierung hat im September 2003 ein umfassendes Reformprogramm veröffentlicht, mit dem die wirtschaftspolitischen Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen. Schwerpunkte sind die fiskalische Konsolidierung, die Reform des Banken- und Unternehmensbereichs einschließlich der Privatisierung von Staatsunternehmen und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen, z. B. durch Bekämpfung der Korruption, Schaffung eines leistungsfähigen Rechtssystems, Einführung transparenter und fairer Regelungen des Steuerwesens und des Arbeitsrechts, Einrichtung effizienter Verwaltungsstrukturen und -abläufe oder durch die Förderung der kleinen und mittelständischen Industrie. Entwicklungen & Trends Deutschland als Handelpartner 2008 konnte die Wachstumsdynamik im Deutsch-Indonesischen Handel aus den Vorjahren nicht gehalten werden; infolge der Wirtschaft- und Finanzkrise wird 2009 eine Verringerung des Handelsvolumens erwartet. Das Gesamtvolumen des indonesisch-deutschen Handels erhöhte sich 2008 im Vergleich zu 2007 zwar um 3,65 % von 4,737 Mrd. EUR auf 4,91 Mrd. EUR; dabei war allerdings bereits eine leichte Verringerung der Importanteile nach Deutschland zu verzeichnen. Für 2009 wird von einem deutlichen Rückgang im Gesamthandelsvolumen ausgegangen. Die deutschen Ausfuhren nach Indonesien stiegen 2008 um 11,3 % auf 1,77 Mrd. EUR (1,59 Mrd. EUR 2007). Hauptausfuhrgüter waren Maschinen, Chemische Vor- und Enderzeugnisse, Nachrichtentechnik, Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung, elektronische Bauelemente, Luftfahrzeuge, Rohre, Kunststoffe, Pharmazeutische Erzeugnisse, Eisen-, Blech- und Metallwaren, Pkw, Farben, Lacke und Kitte.
Die Einfuhr aus Indonesien verringerte sich 2008 um rd. 1 %, auf 3,14 Mrd. EUR (von 3,17 Mrd. EUR 2007).. Haupteinfuhrgüter waren pflanzliche Öle und Fette, Textilien, elektronische Geräte, Schuhe, Kautschuk(-waren), Ferrolegierungen, Kupfererze und Möbel. 2008 stand Deutschland mit einem Investitionswert von 198,4 Millionen US-Dollar in 22 beantragten Projekten nach lokalen Zahlen an siebter Stelle der ausländischen Investoren. Zurzeit sind rund 250 deutsche Unternehmen in Indonesien vertreten, viele davon mit eigenen Produktionsanlagen. Selbst die überwundene tief greifende Rezession der indonesischen Wirtschaft in den Jahren 1997/1998 hatte die Präsenz deutscher Unternehmen nur unwesentlich berührt.
Obwohl in nahezu allen Branchen – der Anlagenbau und die Bauwirtschaft waren besonders betroffen – zahlreiche Firmen Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, haben sich deutsche Firmen – mit wenigen Ausnahmen – nicht vom indonesischen Markt zurückgezogen. Einige deutsche Firmen, darunter Bayer, Beiersdorf, DaimlerChrysler, Heidelberger Zement, Osram, Fuchs Oil, haben in der Krise ihr wirtschaftliches Engagement sogar aus- bzw. eine strategische Position aufgebaut. VW kündigte 2009 die Aufnahme einer Montage des Touran zunächst für den nationalen, später für den ASEAN-Markt an.Indonesiens Hauptexportprodukte nach Deutschland umfassen Papier und Papierprodukte, Bekleidung und Textilien, Möbel und andere Holzprodukte sowie technische Geräte. Deutschlands Hauptexportprodukte umfassen Maschinen und Fahrzeuge sowie chemische und teilgefertigte Produkte. Besonders in diesen Sektoren präsentieren sich deutsche Firmen auch auf indonesischen Messen. 1999 wurde in der Nähe Jakartas in der Satellitenstadt Bumi Serpong Damai (ca. 35 km westlich von Jakarta) das Deutsche Industrie- und Handelszentrum (German Centre Indonesia) eröffnet. Das Zentrum bietet Produktions- und Büroflächen mit kompletter Infrastruktur und einer modernen Medienanbindung (Internet, E-Mail, Videokonferenzsystem). Es ist als Brücke und Hilfestellung vor allem für kleine und mittlere deutsche Unternehmen konzipiert, die auf einem der größten Märkte der Welt Fuß fassen wollen. Derzeit belegen 49 Unternehmen und Organisationen 94 % der Fläche.
Deutsche Wirtschaftsinteressen in Indonesien vertreten die Deutsche Botschaft in Jakarta zusammen mit Honorarkonsuln in Medan (Sumatra) , Surabaya (Java) und Sanur (Bali), die Deutsch-Indonesische Handelskammer EKONID und der Korrespondent der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai), beide ebenfalls mit Sitz in Jakarta. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) unterhalten Büros in Indonesien (Jakarta).
Das 1995 gegründete Deutsch-Indonesische Forum für Wirtschaft und Technologie tagte zuletzt 2001 in Berlin unter Vorsitz der beiden Wirtschaftsminister.
Positive Entwicklungen In mehreren Wirschaftssektoren wird für die nächsten Jahre ein positives Wachstum prognostiziert: Mit einer Zuwachsrate von rund 4-5 % wird der Aufschwung im Immobiliensektor anhalten und somit auch die betreffenden Industriebranchen positiv beeinflussen. Die Tourismusindustrie wird sich nach dem Tsunami-Desaster noch in der Erholungsphase befinden und soll von aktiven Förderungsprogrammen und der stabilen Sicherheitslage begünstigt werden. Im Allgemeinen erwartet die Privatwirtschaft eine stabile Lage im kommenden Jahr, jedoch sind keine großen Investitionen geplant.
Mit dem anhaltenden „China-Syndrom und den mühsamen Reformmaßnahmen in fast allen Bereichen steht Indonesien momentan immer noch im Schatten anderer Entwicklungsländer. In einer vom World Economic Forum herausgegebenen Rangliste liegt Indonesien im unteren Bereich. Die Rechtsunsicherheit, mangelnde Technologie, bürokratische Hindernisse und auch Korruption belasten die Wettbewerbsfähigkeit Indonesiens im internationalen Vergleich.
Trotz der bestehenden Probleme sind die Volkswirte der Meinung, dass die Wirtschaftsziele der Regierung im nächsten Jahr durchaus realistisch sind. Auch die Privatwirtschaft hat Vertrauen in die Kompetenz der Regierung, ihre Ziele zu erreichen. Der Vertrauensvorschuss für den neu gewählten Präsidenten spielt sicherlich eine wichtige Rolle.
Die Nachhaltigkeit eines solchen Aufschwungs zu gewährleisten wäre von Bedeutung: die Beibehaltung der politischen und makroökonomischen Stabilität, die weitere Verbesserung des Investitionsklimas, das Einhalten der geplanten Programme, wohl überlegte Wirtschaftsförderungsmaßnahmen und die Bekämpfung der Korruption.
Darauf sollten Sie achten! Sicherheit: Trotz beachtlicher Erfolge der Polizeibehörden bei der Terrorismusbekämpfung können in Indonesien terroristische Anschläge auf von Ausländern frequentierte Ziele (Hotels, Bars, Restaurants etc.) weiterhin nicht völlig ausgeschlossen werden. In allen stark frequentierten Öffentlichkeitsbereichen (Hotels, Einkaufszentren, Bahnhöfen, Flughäfen etc.) sind Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen erheblich verstärkt worden und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit. Für Beunruhigung sorgten Ende November 2009 drei bewaffnete Anschläge auf westliche Ausländer in der Autonomieregion Aceh, deren Hintergründe noch unbekannt sind.
Ethnische und religiöse Spannungen Ethnische, religiöse oder soziale Spannungen haben in den letzten Jahren in einzelnen Landesteilen wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsteilen geführt. In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon war es in den vergangenen Jahren zu Unruhen mit Toten und Verletzten gekommen, ebenso in Zentralsulawesi um die Stadt Poso. Auch in den Provinzen von Papua (ehem. Irian Jaya) kann sich die Sicherheitslage sowohl in den größeren Städten als auch in den abgelegenen Bergregionen plötzlich anspannen. Reisen in diese Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden. Für alle der bezeichneten Regionen gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt.
Verkehrsinfrastruktur Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr insbesondere außerhalb der Großstädte ist unfallträchtig, in den letzten Jahren häuften sich zudem Flugzeug- und Schiffsunglücke.
Flugverkehr 2007 wurde allen indonesischen Fluggesellschaften aufgrund einer Entscheidung der Europäischen Kommission wegen Sicherheitsbedenken der Betrieb in der Europäischen Union untersagt. Dieses Ein- und Überflugverbot wurde zwischenzeitlich für die indonesischen Fluggesellschaften Garuda Indonesia, Mandala Airlines und Ekspres Transportasi Antarbuena (Express Air) von der EU aufgehoben, da das Land mit dem Inkrafttreten des neuen Flugsicherheitsgesetzes Anfang 2009 mittlerweile die meisten Anforderungen der EU erfüllt und die genannten Fluggesellschaften den geforderten Sicherheitsanforderungen genügen. Für alle anderen indonesischen Fluggesellschaften bleibt das Ein- und Überflugverbot bis auf Weiteres in Kraft.
Piraterie Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka ist durch Piraterie gefährdet.
Naturkatastrophen Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Westküste Sumatras ein schweres Erdbeben, das mehr als 1.100 Todesopfer forderte. Insbesondere die Großstadt Padang und die nördliche ländliche Umgebung waren betroffen. Die Lage in der Erdbebenregion hat sich mittlerweile weitgehend normalisiert und die Wiederaufbaumaßnahmen laufen.
Seit dem Tsunami-Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26. Dezember 2004, das eine zerstörerische Flutwelle auslöste, ist es an der Westküste Sumatras und den vorgelagerten Inseln wiederholt zu Nachbeben gekommen. Allgemein muss in Indonesien überall mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.
In letzter Zeit sind in ganz Indonesien verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen. Am 2. September 2009 erschütterte ein Erdbeben die Südküste von West-Java, in dessen Folge zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Das Beben war bis in die Hauptstadt Jakarta zu spüren, richtete hier aber nur geringe Schäden an. Bitte beachten Sie insoweit die Medienberichterstattung sowie das erhöhte, akute Risiko bei der Annäherung an aktive Vulkane und ihrer Besteigung. Deutsche Kontaktadressen Deutsche Botschaft Jl. M.H. Thamrin 1 10310 Jakarta Tel.: + 62-21-39 85 50 00 Fax: + 62-21-3 90 17 57 E-Mail:
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Web: www.germancentre.co.id EKONID (Deutsch-indonesische Industrie- und Handelskammer) Jl. Haji Agus Salim No. 115 Jakarta 10310 Tel.: +62 21-3 15 46 85 Fax: +62 21-3 15 52 76 E-Mail:
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Web: www.ekonid.org Fraunhofer Liaison Office Indonesien Dr.-Ing. Ida-Bagus Kesawa Narayana German Centre Suite 6020/6030 BSD, Jl. Kapt. Subijanto Dj. Tangerang, 15 321, Indonesia Tel.: +62-21-5 37 62 12 Fax: +62-21-5 37 62 14 E-Mail:
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Regierungsbehörden Department of Industry and Trade Jl MI Ridwan Rais No. 5 Jakarta Tel.: +62-21-3 85 82 04 www.dprin.go.id Department of Agriculture Jl Harsono RM No 3, Ragunan Jakarta Selatan Tel.: + 62-21-7 80 41 76 www.deptan.go.id Directorate General of Land Transportation Jl. Medan Merdeka Barat No. 8 Jakarta, 10110 Tel.: +62-21-3 55 11 87 Fax: +62-21-3 50 30 13 Department of Residential and Area Development Director General of Residential Area Development Jalan Patimura No. 20 Jakarta Selatan Indonesia Tel.: +62-21-7 25 04 89 Fax: +62-21-7 26 07 69 Department of Residential and Area Development Director General of Urban Development Jalan Patimura No. 20 Jakarta Selatan Indonesia Tel.: +62-21-7 39 55 88 Fax: +62-21-7 26 07 69
Perum Perumnas (National Housing Authority) Jalan May Jen DI Panjaitan Kav 11 Jakarta 13440 Indonesia Tel.: +62-21-8 19 48 07 Fax: +62-21-8 19 38 25
State Ministry for the Environment Jalan D.I. Panjaitan kav. No.42, Kebon Nanas Jakarta 13410 Tel.: +62-21-8 58 01 04 Fax: +62-21-8 58 01 05
BAPEDAL (The Environmental Impact Management Agency) Batam Authority Building, Jalan D.I. Panjaitan kav. No.42 Kebon Nanas, Jakarta 13410 Tel.: +62-21-85 90 49 30 Fax: +62-21-85 90 49 30
Ministry of Marine Affairs and Fisheries Jl. MT Haryono kav. 52-53 Jakarta 12770 Tel.: +62-21-79 18 03 03 Jl.Medan Merdeka Barat No 8 Main Building 3rd Floor Jakarta Pusat Indonesia Tel.: +62-21-3 50 29 71 Fax: +62-21-3 50 29 72 oder 3 50 30 13 Quelle: PEX Länderbericht
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